Wo Stadttauben regelmäßig sitzen und brüten, bleiben verschmierte Fassaden, verklebte Gesimse und angegriffene Bausubstanz zurück — und im Kot können Parasiten und Krankheitserreger stecken. Bei der Taubenabwehr in Dortmund klärt Seibel365 mit Ihnen zuerst am Telefon, wo die Tiere sitzen, warum sie den Ort angenommen haben und welche tierschutzkonforme Abwehr auf Dauer trägt. Es geht dabei nie darum, den Tauben zu schaden, sondern darum, ihre Sitz- und Nistplätze so zu verändern, dass sie unattraktiv werden.

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Warum Stadttauben zum Problem werden

Nicht die Taube selbst ist der Schaden, sondern das, was sie hinterlässt. Taubenkot ist säurehaltig und greift mit der Zeit Stein, Putz, Metall und Lack an. An Fassaden, Gesimsen, Fensterbänken, Balkonen und Dachflächen entstehen so erst Verschmutzungen und über die Jahre echte Materialschäden. Verstopfte Dachrinnen und Fallrohre kommen dazu, sobald sich Nistmaterial und Kot ansammeln.

Hinzu kommt der hygienische Punkt: In Kot, Nestern und Gefieder können Parasiten wie Taubenzecken und Milben sowie verschiedene Krankheitserreger vorkommen. Eine einzelne Taube auf dem First ist deshalb noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Tiere einen Ort dauerhaft als Sitz- und Brutplatz annehmen, wächst der Schaden Stück für Stück — und dann zahlt es sich aus, früh und überlegt einzugreifen.

Tierschutzkonforme Abwehr statt Bekämpfung

Tauben sind Tiere und dürfen nicht verletzt oder getötet werden. Wirksame Abwehr bedeutet daher: die Tiere aussperren und ihnen die begehrten Plätze nehmen, statt sie zu bekämpfen. Dafür gibt es bewährte, rein mechanische Systeme, die bei fachgerechter Montage weder verletzen noch einklemmen:

  • Netze, um Innenhöfe, Lichtschächte, Balkone, Nischen oder ganze Fassadenabschnitte flächig und dauerhaft zu verschließen
  • Spanndrähte, die auf Simsen und Kanten das Landen verhindern, ohne stark aufzutragen
  • Spikes und Sitzdorne, die Anflug- und Sitzkanten so belegen, dass die Tiere keinen Halt finden
  • ergänzende Schritte wie das Beseitigen von Futterquellen und das Schließen offener Einschlupfstellen

Verbotene oder tierquälerische Mittel kommen nicht infrage. Ebenso gilt: Besetzte Nester und laufende Brutzeiten stehen unter Schutz. Sitzt bereits eine Taube auf Eiern oder Jungtieren, wird das berücksichtigt und der richtige Zeitpunkt mit Ihnen abgestimmt. Welche Kombination an Ihrem Gebäude passt, ergibt sich aus der Beurteilung — nicht aus einer Pauschale. Geht es um den Schutz von Dach und Fassade vor tierischen Untermietern insgesamt, ist im Ruhrgebiet auch der Marder ein wiederkehrendes Thema.

Fachliches Vorgehen

  • Sitz-, Anflug- und Nistplätze sowie die Hauptbereiche der Verschmutzung am Gebäude erfassen
  • prüfen, ob Nester besetzt sind und ob eine laufende Brutzeit zu berücksichtigen ist
  • Ursachen wie offene Nischen, Futterquellen und Einschlupfstellen bewerten
  • passende, tierschutzkonforme Systeme (Netz, Spanndraht, Spikes) je Bauteil auswählen
  • auf substanzschonende, möglichst unauffällige Montage achten — gerade an alter Bausubstanz
  • verschmutzte Flächen fachgerecht und mit geeigneter Schutzausrüstung reinigen
  • Hinweise zur Nachkontrolle geben, damit die Abwehr dauerhaft wirkt

Eine tragfähige Lösung erfasst immer alle beliebten Plätze auf einmal. Bleibt auch nur eine attraktive Kante offen, weichen die Tiere oft nur ein paar Meter weiter aus — und das Problem verschiebt sich, statt zu verschwinden.

Ablauf der Taubenabwehr

  1. Lage schildern: Gebäude, betroffene Stellen, Sitz- und Nistplätze sowie den Umfang der Verschmutzung am Telefon beschreiben.
  2. Beurteilung: klären, wo die Tiere sitzen, warum der Ort angenommen wurde und ob Nester besetzt sind.
  3. Lösung abstimmen: geeignete, tierschutzkonforme Systeme und den passenden Zeitpunkt festlegen.
  4. Umsetzung: Abwehr fachgerecht montieren und, wo nötig, verschmutzte Bereiche angefeuchtet und mit Schutzausrüstung reinigen.
  5. Nachkontrolle: Wirkung prüfen und bei Bedarf nachbessern, damit keine neuen Sitzplätze entstehen.

Taubenkot fachgerecht und ohne Staub entfernen

Ein Punkt betrifft besonders die Reinigung: Getrockneter Taubenkot darf nicht einfach trocken abgekehrt oder mit dem Besen aufgewirbelt werden. Dabei entsteht Staub, der Erreger und Sporen in die Atemluft tragen kann. Fachgerecht wird der Kot vorab angefeuchtet, mit geeigneter Schutzausrüstung — Handschuhen und Atemschutz — abgenommen und sachgerecht entsorgt. Erst auf einer sauberen Fläche greifen die Abwehrsysteme zuverlässig und halten auf Dauer.

Tauben in Dortmund: City, Hafen und Gewerbeflächen

Die dicht bebaute Dortmunder Innenstadt bietet Tauben reichlich Möglichkeiten. An den Gründerzeitfassaden citynaher Lagen, an öffentlichen Gebäuden und an den vielen Nachkriegsbauten mit ihren flachen Gesimsen und Vorsprüngen finden sich zahllose Nischen, die sich als Sitz- und Nistplatz anbieten. Rund um den Dortmunder Hafen und den Dortmund-Ems-Kanal kommen große Hallen, Lager- und Gewerbebauten hinzu, dazu Brücken und Unterführungen entlang der Wasserläufe und der Emscher — Bauwerke mit vielen geschützten Kanten, an denen sich Tauben sammeln.

Gerade an gründerzeitlicher und erhaltenswerter Bausubstanz kommt es auf schonende, unauffällige Systeme an, die die Substanz nicht beschädigen und das Erscheinungsbild wahren. In den Zechen- und Arbeitersiedlungen sowie an Höfen und Nebengebäuden in Bezirken wie Eving, Huckarde oder Mengede geht es eher um Dachüberstände, Scheunen und offene Anbauten, an denen sich Tauben festsetzen. Ein Vorkommen im Straßenbild ist dabei nie ein Beleg für einen Befall am eigenen Haus — entscheidend ist immer, wo genau die Tiere dauerhaft sitzen.

Kostenlose Beratung vor der ersten Maßnahme

Ob wenige Meter Sims oder eine ganze Fassade, ob einfacher Spanndraht oder eine großflächige Vernetzung — der Aufwand hängt von der Art des Befalls, der Befallsstärke, der Zugänglichkeit des Gebäudes, dem gewählten Verfahren, der Objektgröße und nötigen Nachkontrollen ab. Eine seriöse Zahl lässt sich vorab nicht nennen. Lassen Sie Ihre Situation deshalb kostenlos und unverbindlich am Telefon einordnen; der individuelle Preis wird vor Arbeitsbeginn mit Ihnen geklärt. Einen Termin stimmen wir nach dem Gespräch schnellstmöglich ab; eine feste Uhrzeit lässt sich erst nach Prüfung der Verfügbarkeit festlegen und wird nicht zugesichert. Mehr zu den Kosten.

Häufige Fragen zu Tauben

Sind Tauben geschützt und darf ich sie einfach vertreiben?

Tauben dürfen nicht verletzt oder getötet werden; erlaubt ist, ihnen Sitz- und Nistplätze zu nehmen. Besetzte Nester und laufende Brutzeiten sind dabei zu beachten. Deshalb wird zuerst die Lage beurteilt und der richtige Zeitpunkt abgestimmt.

Welche Abwehr hält dauerhaft?

Am zuverlässigsten wirken fachgerecht montierte, mechanische Systeme wie Netze, Spanndrähte und Spikes, verbunden mit dem Beseitigen von Futterquellen. Wichtig ist, dass alle beliebten Plätze zugleich erfasst werden — sonst weichen die Tiere nur wenige Meter aus.

Ist Taubenkot gesundheitlich bedenklich?

Getrockneter Kot kann beim Aufwirbeln Staub mit Erregern und Sporen freisetzen. Er sollte nicht trocken abgekehrt, sondern angefeuchtet und mit Schutzausrüstung entfernt werden. Größere oder stark verschmutzte Flächen gehören in fachliche Hände.

Schaden die Systeme dem Gebäude oder den Tieren?

Nein. Fachgerecht montierte Netze, Drähte und Spikes verletzen die Tiere nicht und lassen sich substanzschonend anbringen. Gerade an gründerzeitlicher Bausubstanz wird auf schonende, unauffällige Lösungen geachtet.

Was kostet die Taubenabwehr in Dortmund?

Das hängt von Umfang, Zugänglichkeit und gewähltem System ab und lässt sich erst nach der Beurteilung sagen. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich; der individuelle Preis wird vor Arbeitsbeginn abgestimmt.

Sitzplätze telefonisch schildern

Beschreiben Sie, um welches Gebäude es geht, wo die Tauben sitzen oder nisten und wie stark die Verschmutzung bereits ist. So lässt sich schon am Telefon einschätzen, welche tierschutzkonforme Abwehr sinnvoll ist.

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